Städtebauliche Entwicklung

 

In der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode hat der Stadtrat mit seinen Entscheidungen darauf hingewirkt, dass der auf der Insel begrenzte Dauerwohnraum für die Insulaner erhalten bleibt und die nur wenige Wochen im Jahr genutzten Zweitwohnungen möglichst verhindert werden. Dabei ist die Handschrift der SPD klar erkennbar. Geholfen hat uns ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg aus dem Jahr 2014.
 

In den betreffenden Bebauungsplänen haben wir unter Beteiligung der Bürger die “Spielregeln” für die einzelnen Baugebiete festgelegt. Die Ausführungen werden durch eine Mitarbeiterin der zuständigen Baubehörde des Landkreises Aurich überprüft (die Lohnkosten werden zur Hälfte von der Stadt Norderney getragen). Diese Bebauungspläne sind in harten Auseinandersetzungen mit den politischen Gegnern und der Verwaltung letztlich doch weitestgehend einvernehmlich verabschiedet worden. In den nächsten Jahren gilt es nun diese Festsetzungen nachzuhalten, Bebauungspläne und Erhaltungssatzungen entsprechend zu entwickeln und deren Einhaltung zu kontrollieren.
 

Nach der Aktualisierung der Bebauungspläne der Stadtrandgebiete, steht nun die Mammut-Aufgabe an, den Innenstadtbereich zu überplanen. In diesem Gebiet hat über Jahrzehnte nur ein Bauen nach den “Eigenarten der näheren Umgebung” stattgefunden. So haben sich die Gebäude weiter in die Höhe entwickelt und die Grundstücke wurden immer stärker ausgenutzt. Nur mit einer Überplanung des gesamten Stadtgebietes können Eigentümer und Investoren verlässlich arbeiten. Die Bevölkerung muss dabei in einer zeitnahen Bürgerbeteiligung einbezogen werden.
 

Für diese zukunftsorientierte Baupolitik bitten wir um Ihre Unterstützung, damit Norderney für uns Insulaner lebens- und liebenswert bleibt.

 

An der Mühle

 

Die Wohnungsgesellschaft Norderney (WGN) möchte den Wohnungsbestand im Gebiet “An der Mühle” zeitgemäß sanieren und attraktiver gestalten. Eine Sanierung der alten Gebäude wurde von der Verwaltung als zu teuer begutachtet. Die SPD strebt an, neben dem Abriss der bestehenden Gebäude, auch eine bedarfsgerechte Sanierung untersuchen zu lassen.
Die notwendigen Parkplätze für die Mieter können auf dem Parkplatz D an der Mühlenstraße geschaffen werden.
In diesem Zusammenhang könnte dort auch die Zuwegung zum Sportplatz erfolgen.

 

 

Einheimischenmodelle

Zehn neue Doppelhaushälften werden demnächst Norderneyer Familien ihr Eigen nennen können. Zwischen Südwesthörn und Weststrandstraße entsteht ein Einheimischenmodell, das Insulanern deutlich unter dem Marktpreis ermöglicht, Eigentum zu bilden (”Neuer Polder”).

Auf einem Grundstück zwischen der Janus- und Feldhausenstraße plant ein Investor ein weiteres Modell, bei dem Wohneinheiten zu Dauerwohnzwecken entstehen und an Norderneyer veräußert werden sollen. Entsprechende Festsetzungen können über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan gesteuert werden. Für die SPD handelt es sich um unterstützungswürdige Vorhaben.
 

 

Mitarbeiterwohnungen des Staatsbades am Wasserturm

 

Auf dem Gelände des alten Strandkorbschuppens am Wasserturm entsteht für die Staatsbad GmbH ein Gebäude mit 54 Mitarbeiterwohnungen mit Wohnflächen von 26 bis 54 qm. Die SPD begrüßt und unterstützt dieses Projekt, denn es wird auch zu einer weiteren Entlastung des Wohnungsmarktes beitragen.
Parallel wünschen wir uns auch von anderen Arbeitgebern ein Wohnraum-angebot für ihre Beschäftigten, das den heutigen Anforderungen für einen langfristigen Inselaufenthalt gerecht wird.

 

 

Marienheim

 

Das städtebaulich wertvolle und unter Denkmalschutz stehende Gebäude prägt maßgeblich das Stadtbild.
Ziel für eine weitere Überplanung des Grundstücks an der Wilhelmstraße ist die Entwicklung eines Pflegezentrums, in dem eine Kombination aus Wohnen, Tagespflege sowie ambulantem Pflegedienst und stationärem Pflegeheim angeboten werden soll. Dabei stehen die Bedürfnisse der älteren Inselbewohner und das Verbleiben in ihrer gewohnten Umgebung auf der Insel im Vordergrund.

 
 

Die SPD hat die Bauplanung von Anfang an konstruktiv begleitet und geht davon aus, dass das Vorhaben der Norderney Genossenschaft ab Herbst dieses Jahres umgesetzt wird.

 

 

"5 Sterne-Hotel"

 

Im Dezember 2014 wurde die Norderneyer Bietergemeinschaft Brune und Wessels nach einem Bewerberverfahren als Investor und künftiger Betreiber eines 5 Sterne-Hotels mit einer überwältigenden Mehrheit ausgewählt. Vom SPD-Wirtschaftsminister Olaf Lies ist eine Förderzusage des Landes in Höhe von 7,5 Millionen Euro erneuert worden. Der Stadtrat geht in großer Mehrheit von der Umsetzung des verbindlichen Angebots der Bietergemeinschaft aus. Die SPD besteht weiterhin auf eine ausschließliche Hotelnutzung für einen ständig wechselnden Gästekreis. Eine Nutzung von Hotelapartments als Zweitwohnungen wird von uns keinesfalls unterstützt.

 

 

Freiwillige Feuerwehr

 

Der absolut notwendige An- und Umbau am Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr am Wasserturm wurde von Anfang an von der SPD unterstützt. Zwei Millionen Euro werden in den Bau und 250.000 Euro in die Ausstattung investiert.

 

 

Campingplatz Booken

Das Gelände ist unlängst in städtischen Besitz übergegangen und soll zukünftig vom Staatsbad als Campingplatz betrieben werden. Dieser wird dem anspruchsvollen Standard der Tourismusdestination Norderney gerecht werden. Die aktuellen Gebäude und Einrichtungen sind abgängig. Die SPD wird ihren Beitrag dazu leisten, dass mit einem stadtnahen Campingareal die Angebotspalette für Gäste unserer Insel um einen weiteren attraktiven Baustein erweitert wird. Ein gastronomischer Betrieb auf dem Campingplatz ist dabei wünschenswert.
 

 

Fährterminal am Hafen

 

Der Bau des neuen Fährterminals der AG Reederei Norden-Frisia schreitet planmäßig voran. Ein modernes Gebäude entsteht, das allen funktionalen Erfordernissen gerecht wird sowie eine reibungslose und entspannte Abwicklung des An- und Abreiseverkehrs garantiert.

 
 

Ungelöst ist derzeit noch die Parkraumsituation sowohl für Kraftfahrzeuge wie auch für Fahrräder. Parallel zum Baufortschritt werden wir ein Modell entwickeln, mit dem wir diese Herausforderungen lösen und zwar durch:

-  Bau eines Fahrradhauses bzw. eines überdachten Fahrrad-
   unterstandes für ca. 600 Fahrräder auf dem Gelände des
   jetzigen Hafenrestaurants bzw. Hafenmeister-Hauses.
   Dabei hoffen wir auf die Kooperation von NPorts bzw. des
   Landes Niedersachsen. Auf jeden Fall muss in diesem
   Zusammenhang auch eine Lösung gefunden werden, die
   “wildes Parken” der Fahrräder im Hafenbereich unterbindet.
 

-  Schaffung von Parkmöglichkeiten für Firmenfahrzeuge
   außerhalb des Parkplatzes am Hafen.
 

-  Kurzzeitparkplätze (mit Parkscheibe) im Bereich des
   jetzigen Parkplatzes.

 

 

Nationalpark-Erlebniszentrum (NEZ)

 

Mit Nachdruck hat die SPD-Fraktion darauf hingewirkt, dass das NEZ “Wattwelten” zum Welterbe-Zentrum erweitert wird. Dies ist jetzt durch die Niedersächsische Landesregierung erfolgt. Durch die damit einhergehende erhöhte Förderung des Landes ist davon auszugehen, dass die Wirtschaftlichkeit des laufenden Betriebes gewährleistet ist.
 

 

 

Eine touristische Weiterentwicklung darf zukünftig nicht mehr auf quantitativem Wachstum basieren sondern auf der Qualität des Angebots für die Gäste, denn die Insel hat während der Saison die Belastungsgrenze erreicht. Die SPD  Norderney wird weiterhin auf eine faire und sozial gerechte Baupolitik Wert legen, die vorrangig die Erhaltung und die Schaffung von Dauerwohnraum sowie die Sicherstellung einer gesunden Mischung von Dauerwohnen und Beherbergung im Focus hat.

 

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